Team entwickelt ein Datenmodell am Whiteboard

Smarte Datenmodelle: Praktische Anwendung im Alltag

26. Februar 2026 L. Behrens Analytics

Angenommen, Sie möchten regelmäßig wissen, welche Produkte im Onlineshop am häufigsten retourniert werden. Ein einfaches Datenmodell hilft, diese Frage systematisch zu beantworten. Starten Sie mit einer klaren Fragestellung und definieren Sie, welche Daten nötig sind: Produkt, Rückgabegrund, Kaufdatum, Retourendatum. Sammeln Sie die Daten an einer zentralen Stelle – zum Beispiel in einem Google Sheet oder einer Datenbank. Überlegen Sie, wie die Daten strukturiert werden müssen, damit Auswertungen schnell möglich sind. Unser Tipp: Machen Sie die Datenerhebung so einfach wie möglich, damit die Kolleginnen und Kollegen gern mitmachen.

Ist die Datenerhebung geklärt, folgt die Visualisierung. Setzen Sie auf übersichtliche Dashboards, die Ihnen auf einen Blick zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Je nach Teamgröße reicht ein wöchentlicher Report, der die wichtigsten Kennzahlen abbildet. Achten Sie darauf, dass die Ergebnisse verständlich präsentiert werden. Nutzen Sie Filter, um Trends nach Produktgruppen, Zeiträumen oder Retourengründen sichtbar zu machen. Testen Sie verschiedene Visualisierungstools – viele bieten kostenlose Testphasen an. Wichtig: Die Daten müssen regelmäßig gepflegt werden, damit das Modell aussagekräftig bleibt.

Praxisbeispiel: Nach sechs Monaten zeigt Ihr Dashboard, dass ein bestimmtes Produkt ungewöhnlich oft retourniert wird. Jetzt können Sie gezielt nach den Ursachen suchen – vielleicht stimmt die Produktbeschreibung nicht, oder es gibt Qualitätsprobleme. Diese Erkenntnisse helfen Ihnen, Prozesse anzupassen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Smarte Datenmodelle sind kein Selbstzweck, sondern bieten konkrete Mehrwerte im Alltag. Falls Sie beim Aufbau oder bei der Auswertung von Datenmodellen Unterstützung brauchen, melden Sie sich gern bei uns.